CDA Hessen

CDA

Was ist die CDA

Grundlage des Erfolges der Bundesrepublik Deutschland seit dem Ende des zweiten Weltkrieges ist das Modell der Sozialen Marktwirtschaft. Sie gewährleistete wirtschaftlichen Aufschwung Hand in Hand mit sozialer Sicherheit und Gerechtigkeit. Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft Deutschlands (CDA) hat entscheidend zum Entstehen der Sozialen Marktwirtschaft in Deutschland beigetragen und sie mitgeprägt. Die CDA ist die Arbeitnehmerorganisation der CDU, die Beschäftigte organisiert, welche sich in sozialen Fragen engagieren, in Betrieben und Gewerkschaften aktiv sind.

Es ist ein persönliches Anliegen von Thomas Mann, dass Politik und Wirtschaft dem Menschen dienen müssen. Deshalb engagiert er sich fast schon sein gesamtes politisches Leben lang für die CDA. Zwischen 1975-1979 war er Bundesvorsitzender der Jungen Arbeitnehmerschaft (JA), zwischen 1975-1985 Beisitzer im Bundesvorstand der CDA Deutschland und ist seit 1977 Bezirksvorsitzender der CDA Untermain. Seit seinem Einzug ins Europäische Parlament 1994 setzt sich Thomas Mann für die Belange von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern auch auf europäischer Ebene ein. Es darf kein Lohn- und Sozialdumping geben! Bei dem derzeit laufenden Vermittlungsverfahren für die Revision der Arbeitszeitrichtlinie z.B. fordert er humane Arbeitszeiten in Krankenhäusern – Bereitschaftszeit muss immer als Arbeitszeit gelten und dementsprechend vergütet werden. Denn der Mensch steht im Mittelpunkt!

In dieser Rubrik finden Sie Informationen zur Arbeit der CDA und zu Thomas Manns Initiativen für Arbeitnehmer im Europäischen Parlament.

Hintergrund

Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft Deutschlands (CDA) ist eine selbstständige Vereinigung in der CDU. Zusammen mit der Christlich-Sozialen Arbeitnehmerunion der CSU (CSA) vertritt sie die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer innerhalb der Union. Die Christlich-Sozialen sind eine der drei Wurzeln der CDU neben den Liberalen und den Konservativen.

Das Leitmotiv der CDA lautet "Erst der Mensch – dann der Markt" (Grundsatzprogramm von 2001). Politik und Wirtschaft sollen dem Menschen dienen und nicht umgekehrt. Der Mensch darf nicht zum Spielball werden, denn die Würde des Menschen steht im Mittelpunkt unserer Politik. Die Arbeit der CDA lässt sich von den christlich-sozialen Grundwerten, der Freiheit, der Solidarität und der Gerechtigkeit leiten. Unser Bild vom Menschen ist die Grundlage für das Zusammenleben in der Gesellschaft. Wir verstehen uns als Wächterin der christlichen Soziallehre innerhalb der Politik. Dabei wollen wir uns einmischen, Demokratie leben und neue Wege gehen.

Die Soziale Marktwirtschaft kann auch als eine Errungenschaft der CDA angesehen werden. Zu unseren weiteren Erfolgen zählen die Mitbestimmung durch Betriebsräte, der Kündigungsschutz oder die Tarifautonomie. So haben wir den Sozialstaat Bundesrepublik Deutschland in der Vergangenheit wesentlich geprägt und wollen dies auch in Zukunft tun. Unsere Ziele sind: Arbeit und Bildung für alle, auch Weiterbildung in Unternehmen; Beteiligung der Menschen an den Gewinnen der Wirtschaft; mehr Unterstützung für Familien; bessere Hilfen für Alte und Behinderte; und gerechte Chancen auch für arme Länder.

Die CDA entstand 1945 als Zusammenschluss christlicher Gewerkschaftler der Weimarer Republik und war am Entstehen einheitlicher Gewerkschaften und auch der CDU beteiligt. Gegründet wurde die Vereinigung dann 1946 als "Sozialausschüsse der CDA", deshalb lautet die Kurzbezeichnung CDU-Sozialausschüsse. Bundesvorsitzender ist seit 2005 Karl-Josef Laumann MdL. Die CDA beteiligt sich im Dachverband der Internationalen CDA (ICDA) und bei der Europäischen Union Christlich-Demokratischer Arbeitnehmer (EUCDA), einer Vereinigung der Europäischen Volkspartei (EVP).

Sind auch Sie der Meinung, dass der Mensch im Mittelpunkt der Politik stehen muss? Dann bringen auch Sie sich aktiv ein und engagieren Sie sich bei der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft!